Archive for October, 2008

Divisionale Organisation

-» Aufbauorganisation, bei der die erste Hierarchieebene nicht nach gleichartigen Tätigkeiten oder Verrichtungen gegliedert ist (-» funktionale Organisation), sondern nach Divisionen, Geschäftsbereichen bzw. Sparten. Diese drei Begriffe werden synonym verwandt. Derartige Sparten können entweder nach Produkten bzw. Produktgruppen, Kunden- bzw. Zielgruppen oder nach Regionen gegliedert sein (s. Abbildung). Bei dieser Form der Untergliederung spricht man [...]


Dividendenpolitik Bilanzpolitik

Teil der -» Bilanzpolitik mit dem Ziel, die Höhe und den Zeitpunkt der an die Anteilseigner auszusch; tenden Beträge (Dividende) so festzulegen, daß diese an Ihrem Invesfc ment in der Unternehmung festgelegten bzw. weitere Beträge anlegen (-> Investor Relations). Die Anteilseigner präferieren im allgemeinen einen möglichst stetigen und verläßlichen aus dem laufenden Ergebnis oder aus [...]


Diversifikation von Produkt-/ Marktentscheidungen

-> Strategie i.R. von Produkt-/ Marktentscheidungen zur Erzielung eines externen Unternehmenswachstums. Die Diversifikation bezieht sich stets auf neue Produkte für neue Märkte und kann in eine horizontale, vertikale und in eine laterale Form unterschiedenwerden. Horizontal bedeutet, daß ein neues Produkt auf derselben Wertschöpfungskette aufgenommen wird, das mit den bisherigen Produkten sachlich verwandt ist (z. B. [...]


Derivate gehandelten Rechte an Waren

Im Sinne des Gesetzes über den Wertpapierhandel an einer in- und ausländischen -» Börse gehandelten Rechte an Waren, -» Wertpapieren oder -» Devisen. Typische Derivate stellen -» Optionen, Swaps und -> Futures dar. Die Rechte aus derartigen Verträgen bzw. Kontrakten sind aus anderen Finanzinstrumenten (Underlinings) abgeleitet. Statt Derivate wird zum Teil auch der Begriff hybride [...]


Depotgeschäft Kreditwesengesetz (KWG)

Gemäß § 1 -» Kreditwesengesetz (KWG) durch das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen zu genehmigendes und zu beaufsichtigtes -» Bankgeschäft, welches die Verwahrung und Verwaltung von Wertgegenständen zum Inhalt hat. Neben der Verwahrung (§ 688 ff. BGB) kann die Verwaltung z. B. die Einlösung von Dividendenscheinen (-» Dividende), die Ausübung von -» Bezugsrechten (-> Depotstimmrecht) sowie [...]


Delphi-Befragung

Form einer -> Befragung (-> Erhebungsmethode) als Exklusiv- im Gegensatz zu einer Repräsentativbefragung, bei der Experten mit Fachwissen und Sachkompetenz zu einem Thema Stellung nehmen sollen. Emotionen sollen durch Sachkunde ersetzt und Gruppendynamik durch Anonymität der Befragten erreicht werden. Nach der Auswahl geeigneter Experten werden diese mit identischen Fragen konfrontiert, die Ergebnisse statistisch ausgewertet und [...]


Computer Integrated Manufacturing (CIM), Conjoint Measurement

Computer Integrated Manufacturing (CIM)
Computerunterstützte Planung, Steuerung und Kontrolle der -> Produktion eines Unternehmens. Dies kann von der Konstruktion (-» Computer Aided Design CAD) über die Arbeitsplanung (-» Computer Aided Planning CAP) bis hin zur rechnergestützten Überwachung der eigentlichen Produktion (-» Computer Aided Manufacturing CAM) reichen. Häufig werden derartige Systeme in der EDV-Branche unter dem Begriff [...]


Computer Aided Manufacturing (CAM), Computer Aided Planing (CAP)

Computer Aided Manufacturing (CAM)
Rechnergestützte Produktion, die sowohl Transport-, Lager- als auch Fertigungsvorgänge steuert. Vorausgegangen ist meist eine rechnergestützte Konstruktion (-» Computer Aided Design CAD) sowie eine rechnergestützte Arbeitsplanung (—> Computer Aided Planning CAP). Durch die kombinierte Verknüpfung von -» CNC-Technik, automatischer Transport- und Lagerverwaltung, rückwirkender Prüf- und Meßsysteme sowie einer kontinuierlichen Prozeßsteuerung und -Überwachung entsteht [...]


Computer Aided Design (CAD), Computer Aided Engineering (CAE)

Computer Aided Design (CAD)
Rechnergestützte Konstruktion bzw. Entwicklung von Werkzeugen und Produkten. Teil des CAD ist der Entwurf von Produktteilen und der Gesamtkonfiguration des Produkts in anschaulicher Darstellung, die Bestimmung der geometrischen Formen sowie die Durchführungen von Berechnungen über notwendige Materialien und Produktionsprogramme. Mit Hilfe eines CAD kann gegenüber der klassischen technischen Zeichnung an einem Reißbrett [...]


Chargenproduktion, Chart

Chargenproduktion
-» Produktionsprogramm, bei dem eine bestimmte Menge an Einsatzgütern in einem abgeschlossenen Teilprozeß der Produktion bearbeitet wird. Der Teil der Gesamtproduktionsmenge, der gemeinsam in einem Teilprozeß bearbeitet wurde, wird als Charge bezeichnet. Häufig unterscheiden sich die Chargen hinsichtlich ihrer Beschaffenheit (z. B. Farbton nach einem Brennvorgang, Geschmack nach einem Brauvorgang), so daß sie häufig gegenüber [...]