Deutsche Wirtschaft rechnet Exporte 2007 überwiegend in Euro ab
Auch die Sportartikelhersteller bleiben im Schatten der Finanzkrise, obwohl diese mit zwei sportlichen Großereignissen im nächsten Jahr ebenfalls gute Aussichten haben. Adidas konnte mit seinen vorgelegten Zahlen die Erwartungen der Analysten übertreffen und bekräftigte für das Jahr 2007 seine Gewinnprognose.
Insgesamt zeigt sich die deutsche Wirtschaft zuversichtlich, dass der schwache US-Dollar nicht so schnell auf die Exporte durchschlägt wie in der Vergangenheit. Der größte Teil der deutschen Exporte wird inzwischen in Euro abgerechnet. Selbst mit China wird mittlerweile in Euro gehandelt. Zusätzlich haben sich viele Unternehmen durch Termingeschäfte und Optionen abgesichert. Insgesamt werden nur 13% der Exporte deutscher Firmen in US Dollar bezahlt. Diese Daten weisen klar auf weiterhin gute Ertragszahlen hin, da der schwache Dollar zwar die internationale Wettbewerbsfähigkeit belastet, exportorientierte Unternehmen werden im Wettstreit um neue Aufträge wettbewerbsfähiger, aber die Gewinnmargen der deutschen Unternehmen werden bisher kaum belastet. Gleichzeitig sollte man die Auswirkungen des US Dollar differenziert nach Branchen betrachten. So hat der deutsche Maschinenbau derzeit die Auftragsbücher prall gefüllt, überwiegend mit Aufträgen aus China und Russland.
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