Schweizer Banken hat es am schwersten getroffen
Erstaunlicherweise sind die Schweizer Großbanken am tiefsten in die Immobilienkrise verstrickt. Die Abschreibungen der Institute erreichen zwar in absoluten Zahlen nicht die Werte der US-Konkurrenz, gemessen an ihrer Größe lagen die Verluste allerdings deutlich höher. Infolge der Hypothekenkrise mussten die Schweizer Banken im Schnitt etwa 40 Prozent des Buchwertes abschreiben, während sich für deutsche und amerikanische Institute Quoten zwischen 15 und 20 Prozent ergaben. Die Summe der bisher getätigten Abschreibungen und der Verkauf bestehender Forderungen, wie zum Beispiel der Deutschen Bank, legen die Vermutung Nahe, dass die Krise sich dem Ende zuneigt.
Das Nahe Ende der Finanzkrise vor Augen legt die EZB wieder verstärkt das Augenmerk auf die Inflationsrate, die im März erneut angestiegen ist. Mit 3,5 Prozent liegt die Inflationsrate weit über dem angestrebten Satz von maximal 2 Prozent. Die von einigen Marktteilnehmern erhoffte Zinssenkung scheint damit vom Tisch zu sein. Da die EZB mit einer anhaltend hohen Inflationsrate rechnet, ist eine Zinserhöhung im Laufe des zweiten Halbjahres nun wieder verstärkt zu erwarten. Daher wird es wohl schwer fallen in der nächsten Zeit vernünftige Jobs bei deutschen Banken zu finden. Diese müssen sich erstmal konsolidieren und Ihren Haushalt wieder in Ordnung bringen.
Benutzer, die diese Seite fanden, suchten auch nach:
- No search results for this post yet...
Wenn Dir dieser Post gefallen hat, dann komentiere Ihn Kommentar or subscribe to the feed und nehme den Blog in Deinen feed reader.

Comments
No comments yet.
Leave a comment