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	<title>Vermögen und Sparen &#187; Betriebswirtschaft</title>
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		<title>Betrieb und Unternehmen</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 06:04:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Betrieb stellt eine Wirtschaftseinheit dar, in der planvoll G&#252;ter oder Dienstleistungen produziert werden. Im Gegensatz dazu stehen Haushalte, die nicht produktiv t&#228;tig sind, sondern &#252;berwiegend G&#252;ter verbrauchen (konsumieren).<br />
Betriebe k&#246;nnen sowohl von privaten Anteilseignern (z. B. einzelne Personen oder Aktion&#228;re) als auch von der &#246;ffentlichen Hand (z.B. St&#228;dte und Gemeinden) getragen werden. Wenn die &#246;ffentliche Hand an einem privatwirtschaftlichen Betrieb kapitalm&#228;&#223;ig beteiligt ist, spricht man von einem gemischtwirtschaftlichen Betrieb (z.B. Deutsche Lufthansa AG).<br />
Bei &#246;ffentlichen Betrieben (wie z. B. Krankenh&#228;user, Verkehrsbetriebe, Abfallentsorgung) steht h&#228;ufig das Minimumprinzip im Vordergrund: Der Betriebszweck soll bei m&#246;glichst geringen Kosten realisiert werden. Eine Kostendeckung kann jedoch nicht immer erreicht werden; dann flie&#223;en Zusch&#252;sse aus &#246;ffentlichen Mitteln, die letztlich durch die Steuerzahler aufgebracht werden m&#252;ssen.<br />
Private Betriebe folgen in der Regel dem erwerbswirtschaftlichen Ziel, wonach langfristig Gewinne maximiert werden sollen. Private (oder privatwirtschaftliche) Betriebe m&#252;ssen das Marktrisiko selbst tragen; arbeiten sie nicht kostendeckend, gehen sie zugrunde (Konkurs), wenn die privaten Anteilseigner das Unternehmen nicht st&#252;tzen oder wenn nicht aus politischen Gr&#252;nden Subventionen (z.B. in Bergbau und Landwirtschaft) gezahlt werden. Private Betriebe sind ein Kennzeichen f&#252;r ein marktwirtschaftliches Wirtschaftssystem; sie werden auch als Unternehmen bezeichnet.<br />
Die meisten Aussagen der allgemeinen Betriebswirtschaftslehre beziehen sich auf Unternehmen, so dass eigentlich von einer „Unternehmenswirtschaftslehre&#8221; gesprochen werden m&#252;sste. Eine &#220;bertragung dieser Aussagen auf spezielle <a href="http://www.branchenbuchsuche.de">Branchen</a> und auch auf den &#246;ffentlichen Bereich ist h&#228;ufig m&#246;glich. Gerade in j&#252;ngerer Zeit findet sich eine Vielzahl von Beispielen f&#252;r die Einf&#252;hrung von betriebswirtschaftlichen Instrumenten in traditionellen &#246;ffentlichen Verwaltungen.<br />
Der Begriff „Unternehmen&#8221; wird im allgemeinen Sprachgebrauch nicht einheitlich verwendet. So ist in der Abgabenordnung ein Unternehmen eine &#252;bergeordnete Einheit, der Betriebe untergeordnet sind. In anderen Definitionen ist das Unternehmen die kaufm&#228;nnische Einheit, die zur Rechnungslegung verpflichtet ist und nach au&#223;en auftritt. Der Betrieb ist hingegen die technische Einheit, in der die Produktion oder Dienstleistungserstellung erfolgt.<br />
Ein weiterer Begriff, der in der Umgangssprache in diesem Zusammenhang auftaucht, ist die Bezeichnung „Firma&#8221;. Nach § 17 HGB ist unter einer Firma der Name eines Unternehmens zu verstehen. Eine Firma ist somit die Bezeichnung, unter der ein Unternehmen in der &#214;ffentlichkeit auftritt, aber keine Bezeichnung f&#252;r eine organisatorische Einheit.</p>
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