Betriebswirtschaft

Derivate gehandelten Rechte an Waren

Im Sinne des Gesetzes über den Wertpapierhandel an einer in- und ausländischen -» Börse gehandelten Rechte an Waren, -» Wertpapieren oder -» Devisen. Typische Derivate stellen -» Optionen, Swaps und -> Futures dar. Die Rechte aus derartigen Verträgen bzw. Kontrakten sind aus anderen Finanzinstrumenten (Underlinings) abgeleitet. Statt Derivate wird zum Teil auch der Begriff hybride [...]


Depotgeschäft Kreditwesengesetz (KWG)

Gemäß § 1 -» Kreditwesengesetz (KWG) durch das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen zu genehmigendes und zu beaufsichtigtes -» Bankgeschäft, welches die Verwahrung und Verwaltung von Wertgegenständen zum Inhalt hat. Neben der Verwahrung (§ 688 ff. BGB) kann die Verwaltung z. B. die Einlösung von Dividendenscheinen (-» Dividende), die Ausübung von -» Bezugsrechten (-> Depotstimmrecht) sowie [...]


Delphi-Befragung

Form einer -> Befragung (-> Erhebungsmethode) als Exklusiv- im Gegensatz zu einer Repräsentativbefragung, bei der Experten mit Fachwissen und Sachkompetenz zu einem Thema Stellung nehmen sollen. Emotionen sollen durch Sachkunde ersetzt und Gruppendynamik durch Anonymität der Befragten erreicht werden. Nach der Auswahl geeigneter Experten werden diese mit identischen Fragen konfrontiert, die Ergebnisse statistisch ausgewertet und [...]


Computer Integrated Manufacturing (CIM), Conjoint Measurement

Computer Integrated Manufacturing (CIM)
Computerunterstützte Planung, Steuerung und Kontrolle der -> Produktion eines Unternehmens. Dies kann von der Konstruktion (-» Computer Aided Design CAD) über die Arbeitsplanung (-» Computer Aided Planning CAP) bis hin zur rechnergestützten Überwachung der eigentlichen Produktion (-» Computer Aided Manufacturing CAM) reichen. Häufig werden derartige Systeme in der EDV-Branche unter dem Begriff [...]


Computer Aided Manufacturing (CAM), Computer Aided Planing (CAP)

Computer Aided Manufacturing (CAM)
Rechnergestützte Produktion, die sowohl Transport-, Lager- als auch Fertigungsvorgänge steuert. Vorausgegangen ist meist eine rechnergestützte Konstruktion (-» Computer Aided Design CAD) sowie eine rechnergestützte Arbeitsplanung (—> Computer Aided Planning CAP). Durch die kombinierte Verknüpfung von -» CNC-Technik, automatischer Transport- und Lagerverwaltung, rückwirkender Prüf- und Meßsysteme sowie einer kontinuierlichen Prozeßsteuerung und -Überwachung entsteht [...]


Computer Aided Design (CAD), Computer Aided Engineering (CAE)

Computer Aided Design (CAD)
Rechnergestützte Konstruktion bzw. Entwicklung von Werkzeugen und Produkten. Teil des CAD ist der Entwurf von Produktteilen und der Gesamtkonfiguration des Produkts in anschaulicher Darstellung, die Bestimmung der geometrischen Formen sowie die Durchführungen von Berechnungen über notwendige Materialien und Produktionsprogramme. Mit Hilfe eines CAD kann gegenüber der klassischen technischen Zeichnung an einem Reißbrett [...]


Chargenproduktion, Chart

Chargenproduktion
-» Produktionsprogramm, bei dem eine bestimmte Menge an Einsatzgütern in einem abgeschlossenen Teilprozeß der Produktion bearbeitet wird. Der Teil der Gesamtproduktionsmenge, der gemeinsam in einem Teilprozeß bearbeitet wurde, wird als Charge bezeichnet. Häufig unterscheiden sich die Chargen hinsichtlich ihrer Beschaffenheit (z. B. Farbton nach einem Brennvorgang, Geschmack nach einem Brauvorgang), so daß sie häufig gegenüber [...]


Certificate of Deposit (CD), Ceteris paribus, Chaostheorie

Certificate of Deposit (CD)

-> Inhaberpapier, das die Einlage bz: einer Bank verbrieft und im Gegensatz zum —> Commercial Paper be züglich der Laufzeit standardisier ist. Die Laufzeiten betragen zwischen 30 Tagen und 180 Tagen. Lagere Laufzeiten, zum Teil bis zu für:Jahre, sind möglich, aber selten. Im Gegensatz zu einer klassischen Festgeldanlage bei einer Bank bietet [...]


Cash Management, Cash Pooling, Catering

Cash Management
Ausgleich von Finanzmittelüberschüssen und -defiziten in einem -> Konzern bzw. einer Holding, um durch den direkten Liquiditätsausgleich ohne Einschaltung von Finanzintermediären (z. B. -Holding> Bank, -> Finanzinstitut) Finanzierungskosten zu sparen. Häufig erfolgt das Cash Management zu internen Zins- bzw. Verrechnungssätzen, wobei die externen Geldmarktsätze vergleichbarer Anlagen bzw. Geldaufnahmen als Richtwert dienen können. Erfolgt das [...]


Cash-flow, Beurteilung der Finanzlage und Ertragslage

Absolute —» Kennzahl, insbesondere zur Beurteilung der Finanzlage aber auch der Ertragslage einer Unternehmung. Wörtlich übersetzt stellt der Cash-flow den Zahlungsstrom einer Periode dar, der sich aus der Differenz der Einzahlungen (Cash inflow) und Auszahlungen (Cash outflow) ergibt. Methodisch kann die Ermittlung des Cash-flow nach der sog. direkten oder der sog. indirekten Methode erfolgen. Die [...]